Das Hansatheater in Berlin

Das später unter dem Namen Hansatheater bekannte Gebäude im Berliner Stadtteil Moabit kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, die man bis Jahr 1888 zurückverfolgen kann. Aus dem damals von der Berliner Kronen-Brauerei gebauten Festsaal wurde zuerst das “Stadttheater Moabit” genannte Theater, das in der Berliner Theaterszene in der Zeit vor dem 1. Weltkrieg einen festen Platz hatte. Ein zeitgenössischer Beobachter beschrieb das Theater mal als eines in dem “(…) der Ton zwar ein derber ist und die Dinge häufig bei einem sehr deutlichen Namen genannt werden”.

Nachdem Ende des ersten Weltkriegs und der Verbreitung des Kinofilms als neues Medium wurde der Festsaal zum Filmpalast Hansa umgebaut und erhielt im Jahr 1963 durch den Einsatz von Paul Esser seine neue Verwendung als Schauspielort mit dem Namen Schauspielhaus Hansa. Das Ziel des Bewahrers vor dem Niedergang war es, sein Spielhaus als ein Theater zwischen Boulevard- und Staatstheater zu etablieren und traf damit den Nerv der Zeit.

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